Stanley Black & Decker

Königliche Dividende von 3 % bei Stanley Black & Decker

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Quelle: https://www.stanleyblackanddecker.com

Value Aktien Analyse der Stanley Black & Decker Aktie

Grundinformationen Stanley Black & Decker Aktie

IR-Seite: https://www.stanleyblackanddecker.com/investors

WKNA1CTQA
ISIN
US8545021011
BörsenplatzNYSE
Marktkapitalisierunggroß
BrancheIndustrie (Werkzeughersteller)
Eigenkapitalquote in %41,1 % ( 2021 )
Umsatz in Milliarden USD15,6 Mrd. ( 2021 )
Gewinn in Milliarden USD1,689 Mrd. ( 2021 )
EBIT1,826 Mrd. ( 2021 )
Eigenkapitalrendite14,6 % ( 2021)

Inhaltsverzeichnis Aktien

Investitionsidee Stanley Black & Decker


Die Stanley Black & Decker Corporation ist ein Unternehmen aus New Britain im US-Bundesstaat Connecticut. Das Unternehmen ist im Werkzeug-,Lager- und Industriegeschäft tätig. Sie haben zahlreiche Standorte in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und Europa.

Sie versorgen mit ihren professionellen Produkten weltweit Industrie und Handwerk, die Automobilindustrie und schließlich auch private Haushalte.

Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt 21,35 Mrd. US-Dollar und als Werkzeughersteller verfügt das Unternehmen über einen starken Bekanntheitsgrad bei seinen Marken und einem Burggraben bestehend aus der Preissetzungsmacht seiner Produkte.

Der Vertriebsweg erfolgt vielmehr über Einzelhändler, Distributoren, Händler, Industriekunden, Privatkunden und über den Direktvertrieb an professionelle Endverbraucher.

In den Industriesegmenten versorgt man Kunden schließlich aus den Bereichen Automobil, Elektronik, Bau, Luftfahrt, Raumfahrt und der technischen Befestigungssysteme.

Black & Decker
Black & Decker

Zahlreiche Markenprodukte von Stanley Black & Decker


Black & Decker

Zu der Marke zählen Elektrowerkzeuge für Heimwerker, Gartengeräte, kleine Haushaltsgeräte wie Staubsauger oder Akkugeräte. Produkte für Auto, Motorrad, Haus und Werkstatt wie Starthilfe- und Batterieladegeräte, Spannungswandler und Scheinwerfer sind ebenfalls erhältlich.

DeWalt

Zu diesen Produkten zählen Akku-, Netz- und Stationärmaschinen sowie Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe und Schutzbrillen, die unterdessen über den Fachhandel vertrieben werden.

Facom

Unter dieser Marke werden unter anderem Maulschlüssel, Schraubendreher und Zangen verkauft.

USAG

USAG ist ein italienischer Werkzeughersteller, der 1926 gegründet wurde und 1991 von Facom übernommen wurde.

Sargent and Greenleaf

Sargent and Greenleaf (S&G) ist ein im Jahr 1856 gegründetes Unternehmen, welches 2005 von Stanley aufgekauft wurde. S&G ist auf Schließtechnik spezialisiert. Zu den Produkten zählen Vorhängeschlösser, Schließmechanismen für Tresore sowie Zahlenschlösser und Zeitschlösser.

Piranha

Diese Marke umfasst zudem Zubehör zum Bohren, Sägen, Schrauben und Schleifen. Hauptzielgruppe sind Heimwerker. Piranha-Bohrer werden überwiegend von den Bayrischen Bohrerwerken (BBW) produziert. BBW ist ein Spezialanbieter für Bohrer, der sein gesamtes Sortiment selbst produziert.

Weitere Einzelmarken

Weitere Marken auf dem US-Markt sind je nachdem u. a. Porter-Cable (Elektrowerkzeug) und Craftsman (Gartengeräte, Hand- und Elektrowerkzeuge für Heimwerker) sowie international Bostitch (Klammergeräte).

Quelle : https://www.stanleyblackanddecker.com

Geschichte von Stanley Black & Decker


Das Unternehmen hingegen wurde 1893 als  Stanley Black & Decker Corporation gegründet.

Das Unternehmen Stanley Messer und Stanley Works entstand im Jahr 1920 durch eine Fusion von Stanley’s Bolt Manufactory (1843 durch Frederick Stanley gegründet) und Stanley Rule and Level Company (gegründet 1857 durch den Cousin Henry Stanley).

1910 gründeten S.Ducan Black und Alonzo G. Decker eine kleine Werkstatt in Baltimore, aus der The Black & Decker Manufacturing Company wurde.

Im November 2009 übernahm Stanley Works Black & Decker für 4,5 Milliarden Dollar.

Im März 2010 wurde somit die Verschmelzung der beiden Unternehmen abgeschlossen. Das daraus entstandene neue Unternehmen erhielt hingegen den Namen Stanley Black & Decker, Inc.

Bilanz


Vom Jahr 2020 auf das Jahr 2021 konnte der Umsatz um 19 % gesteigert werden auf 15,6 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn konnte ebenfalls um 36,9 % verbessert werden auf 1,6 Milliarden US-Dollar. Das Eigenkapital hingegen konnte um 4,5 % auf 11,6 Milliarden US-Dollar ausgebaut werden, bei einer Eigenkapitalquote von 41 % und einer passablen Eigenkapitalrendite von 14,6 %.

Im einem schwachen ersten Quartal 2022 und nach schlechten Quartalszahlen in der letzten Woche verlor der Aktienkurs erneut. Der zusätzlich schlechte Ausblick (Gewinn pro Aktie soll von 7,20 Dollar auf 2,05 Dollar fallen) wurde mit hohen Lagerbeständen und sinkender Nachfrage begründet.

Um dem entgegenzuwirken wurde ein Kostensenkungsprogramm von 2 Milliarden Dollar angeschoben. Hier ist also Kostendisziplin von CEO James Loree gefragt in der Zukunft, der seit 2016 für das Unternehmen tätig ist.

Dividende


Der Konzern startete tatsächlich 1877 mit der Ausschüttung einer Dividende. Seitdem wurden über 144 Jahre ununterbrochen Zahlungen an die Aktionäre geleistet. Nach Firmenangaben ist dies unter den Industriekonzernen an der Wall Street Rekord.

Das Unternehmen zahlt jedenfalls eine Dividende von 3,16 USD je Aktie pro Jahr aus. Das heißt bei einem Kurs von 99,86 USD am 13.08.2022 beträgt die aktuelle Dividendenrendite 3,16 %.

Dividendenkönig Stanley Black & Decker


Der Werkzeughersteller aus Amerika gehört inzwischen zu den Dividendenkönigen und hat seine Dividende seit 1968 jährlich angehoben. In den letzten 54 Jahren wurde also die Ausschüttung jedes Jahr erhöht. Mit enormen Dividendensteigerungsraten darf man bei Stanley Black & Decker allerdings nicht rechnen – betrachtet auf den letzten 10 Jahren liegt die jährliche Anhebung bei ca. 6 Prozent.

DeWalt

Risiken


Seit Jahresanfang hat die Aktie 50 % an Wert verloren und versucht einen Boden zu finden. Die steigenden Rohstoffpreise bei Stahl, Aluminium und Co. knabbern an dem Gewinn pro Aktie. Die Kostensenkung muss greifen, damit wieder gute Margen erzielt werden können.

Fazit


Der Dividendenkönig hat sich indes von einer kleinen Eisenwaren-Manufaktur zum weltweit größten Werkzeugproduzenten gemausert. Durch zahlreiche Zukäufe besitzt man in der Tat heute viele wertvolle Marken.

Die Aktie ist als ein reines Dividendeninvestment anzusehen, ohne sehr großes Wachstum. Die hohen Energie und Rohstoffpreise belasten hier.

Ich persönlich allerdings denke, dass der Bedarf an diesen Produkten wieder steigen wird und das Do-it-yourself Geschäft nach der Corona- und Rohstoffkrise auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wieder gefragt ist.

Haftungsausschluss


Die Value Investing Aktienanalyse ist natürlich keine Anlageberatung – ein Kauf einer Aktie ist folgerichtig Chefsache, nämlich ihre eigene Sache!

Auf wundervolle Investments

Marc

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