The Hershey Company

Inhaltsverzeichnis Aktien

12 % Dividendensteigerung

The Hershey Company
The Hershey Company

IR-Seite – Hershey

Value Aktien Analyse Hershey

Kennzahlen Hershey

Grundinformationen Hershey

WKN851297
ISIN
US4278661081
BörsenplatzNYSE
Marktkapitalisierunggroß
BrancheFood
Eigenkapitalquote in %34,4
Umsatz in Mio. GBP11.165
Operativer Gewinn in Mio. GBP2.561
Nettogewinn in Mio. GBP1.862
Operativer Cashflow in Mio. GBP2.323

Investitionsidee – The Hershey Company aus den USA

Das US-Unternehmen ist einer der größten Schokoladenhersteller der Welt. Firmensitz ist der Ort Hershey, von dem das Unternehmen seinen Namen hat, im US-Bundesstaat Pennsylvania. Die wichtigsten Marken sind Reese ́s, Kisses, Hershey ́s und KitKat. Für letzteres hat Hershey die Rechte in den USA.

Die Produkte werden weltweit in über 60 Ländern vermarktet. Reese ́s Peanut Butter Cups gehört bis jetzt zu den meistverkauften Süßwaren auf dem US-Markt. Seit kurzem wird in den USA allerdings ein neues Konkurrenzprodukt sehr gehypt. Der weltweit bekannte YouTuber Mr. Beast brachte eine eigene Schokoladen-Marke auf den Markt.

The Hershey Company (WKN: 851297) ist nach einer deutlichen Korrektur nun zu einem attraktiven Preis zu haben.

Schokoladenriegel
Schokolade

Grund für Kurseinbruch

Diese, vor allem bei den jüngeren Generationen nun sehr beliebte Mr. Beast Chocolate, ist aus meiner Sicht aber nicht der Hauptgrund, warum der Aktienkurs in den letzten zwölf Monaten um mehr als 20 % nachgegeben hat. Die Ursache für diese markante Kurskorrektur aus meiner Sicht im Anstieg des Kakao-Preises zu sehen.

Kakao ist für Hershey der wichtigste Rohstoff. Der Kakao-Preis je Tonne (Future-Markt) stand im März 2023 noch bei rund 2.700 USD. Heute kostet eine Tonne Kakao über 7.000 USD. Das ist ein Anstieg binnen eines Jahres um über 160 %. Da Kakao der für Hershey wichtigste Rohstoff ist, verteuerte sich die Produktion des Unternehmens dadurch spürbar. Anleger befürchteten deshalb eine Verschlechterung der Margen.

Doch weit gefehlt. Bislang konnte das Unternehmen seine Margen sogar weiter ausbauen. Unsere These zudem, weil wir statt dem kurzfristigen Momentum immer die Langfristperspektiven eines Unternehmens betrachten: On the long run wird Hershey profitieren. In den nächsten Monaten wird das Unternehmen weiter seine Preise erhöhen. Auch wenn diese Preissteigerungen im Moment die höheren Produktions- kosten nicht gänzlich kompensieren sollten, früher oder später wird der Kakao-Preis wieder sinken. Seine bis dahin stetig angehobenen Preise wird Hershey jedoch nicht mehr zurücknehmen. Dann werden die Margen stärker sein als zuvor.

Geschäftsmodell bei The Hershey Company

Schokoladenwaren werden, wie auch andere Süßigkeiten regelmäßig konsumiert. Das Geschäftsmodell ist verständlich. Die Umsatzrendite betrug im letzten Geschäftsjahr nahezu 23 %. Sie wurde in den letzten Jahren stetig gesteigert. Auch in Zukunft sollte es Hershey möglich sein, seine EBIT-Mar- ge noch leicht auszubauen. Dies wird insbesondere dann der Fall sein, wenn der Kakao-Preis zu einem späteren Zeitpunkt wieder sinkt.

Den Wettbewerbsvorteil sehen wir vor allem in der Marktstellung – insbesondere auf dem US-Markt. Konkurrenz durch Mr. Beast Chocolate ist vor Ort zwar nun gegeben, aber eine ernste Bedrohung für einen der größten Schokoladenproduzenten der Welt sehen ich dadurch nicht.

Schokoladenauswahl
Schokoladenauswahl

Management The Hershey Company

Die jetzige CEO, Michele Buck, ist seit 2005 im Unternehmen. Quasi ihre gesamte Karriere verlief in der Food-Branche. Vorherige Stationen waren unter anderem bei Kraft und ThePepsiCo. Auch die anderen Vorstände sind schon länger im Amt und oder waren schon vor der Beförderung in die oberste Chef- Etage im Unternehmen tätig.

Weder zu den Vorständen noch den Aufsichtsratsmitgliedern konnte ich Skandale in der Medienlandschaft ausmachen. Insgesamt führt das Management den Konzern mit ruhiger Hand. Ebenso konnte ich keine übertriebenen oder anderweitig schädlichen Umstrukturierungsmaßnahmen ausfindig machen. Auch die Kommunikation in den Geschäftsberichten sowie auf der gesamten IR-Seite sagt mir zu.

Bilanz

Last but not least verfügt Hershey auch über eine solide Bilanz. Eine Nettoliquidität ist zwar nicht gegeben, das Verhältnis der Nettoschulden in Höhe von 4,7 Mrd. USD zum operativen Cashflow (2,3 Mrd. USD) ist mit Faktor 2 aber noch gesund. Die Eigenkapitalquote ist bei 34 %. Sie wurde in den letzten Jahren sichtlich gesteigert. Ich erwarte auch in den nächsten Jahren eine Verbesserung.

Die Dividendenpolitik ist so wie sie sein soll. Das Unternehmen schüttet seit Jahrzenten eine Dividende aus. Die letzten 23 Jahre gab es keine einzige Senkung, die letzten 14 Jahre wurde die Ausschüttung jährlich gesteigert. Dabei ist auch die Steigerungsrate der Dividende beeindruckend. In den letzten fünf Jahren hob Hershey den Dividendenbetrag je Aktie um durchschnittlich 12 % p.a. an. Die jüngste Dividendensteigerung betrug sogar 15 %.

Bewertung

Ich stufe Hershey als Langristinvestment ein. Daher ziehe ich zur Berechnung des fairen Wertes den Gewinn je Aktie des letzten Geschäftsjahres (2023) heran. Dieser lag bei abgerundet 9 USD. Wir wenden einen Multiplikator von 25 an und kommen so auf einen Inneren Wert von 225,00 USD.

An der NYSE notiert Hershey aktuell zu 186,46 USD. Eine interessante Unterbewertung ist somit gegeben.

Dividende Hershey Company

Hershey ist ein Unternehmen mit einem möglichst krisensicheren Geschäft, hoher Gesamtqualität und einer Dividendenpolitik, die jährlich attraktive Steigerungen vorsieht – genau solche Unternehmen spürt man für eine nachhaltige Dividendenstrategie auf.

Die Dividendenpolitik ist so wie sie sein soll. Das Unternehmen schüttet seit Jahrzenten eine Dividende aus. Die letzten 23 Jahre gab es keine einzige Senkung, die letzten 14 Jahre wurde die Ausschüttung jährlich gesteigert. Dabei ist auch die Steigerungsrate der Dividende beeindruckend. In den letzten fünf Jahren hob Hershey den Dividendenbetrag je Aktie um durchschnittlich 12 % p.a. an. Die jüngste Dividendensteigerung betrug sogar 15 %.

Fazit:

Diese Schokoladenaktie ist aus meiner Sicht unterbewertet.

Haftungsausschluss

Die Value Investing Aktienanalyse ist natürlich keine Anlageberatung – ein Kauf einer Aktie ist folgerichtig Chefsache, nämlich ihre eigene Sache!

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